Strategische Zertifizierungsvorbereitung

Anforderungen verstehen. Sicher entscheiden.

Die Einführung eines Managementsystems und dessen Zertifizierung ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Anforderungen müssen erst verstanden, bewertet und sinnvoll in die etablierten Prozesse und Abläufe des Unternehmens integriert werden. Der Aufwand ist gewaltig und muss ja auch noch im laufenden Betrieb umgesetzt werden. Man hat nicht die Möglichkeit, sich mal ein Jahr lang nur darauf zu konzentrieren, dieses »neue System« einzuführen. Gleiches gilt für die Umsetzung von neuen Versionen von FSSC 22000, IFS Food, ISO 22000 oder BRCGS Food. Alles muss quasi »on the fly«, zusätzlich zum Tagesgeschäft umgesetzt werden.

Die Formulierungen der Anforderungen wirken oft kryptisch. In der praktischen Umsetzung entstehen regelmäßig Fragen, Unsicherheiten und widersprüchliche Interpretationen. Vieles ist im Unternehmen bereits vorhanden, wird tagtäglich gelebt. Die wahre Herausforderung liegt in der effektiven Integration der Anforderungen in das bestehende System. Und nicht der Versuchung zu erliegen, ein paralleles Schattensystem für die Zertifizierung zu erzeugen.

»Wir stellen seit Jahren sichere Lebensmittel her – auch ohne diesen ganzen Aufwand«

Was strategische Zertifizierungsvorbereitung auszeichnet

Ein Lebensmittelunternehmen, das den Schritt zur Einführung eines Managementsystems geht, hat bereits sehr viel erreicht. Es hat Kunden überzeugt, Produkte erfolgreich am Markt etabliert und zahlreiche Herausforderungen bewältigt. Das Grundgerüst für den Erfolg ist bereits vorhanden, durch bedachte Planung und sorgfältige Anpassung an die langjährig etablierten Standards, rüstet sich das Unternehmen für die Zukunft und weiteres Wachstum.

Wachstum bedeutet nicht nur mehr Umsatz, es bedeutet vor allem auch mehr Komplexität. Diese Komplexität zu beherrschen ist eine der Kernkompetenzen von standardisierten Managementsystemen und standardisierten Prozessen. Strategische Zertifizierungsvorbereitung setzt genau in diesem Punkt an.

Vorhandene Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten werden aufgenommen und den Anforderungen der gewählten Norm gegenübergestellt. Im Mittelpunkt steht das Verständnis der Anforderungen und deren praktische Bedeutung für das Unternehmen. Die wichtigsten Fragen in diesem Prozess sind einfacher Natur.

  • Warum fordert die Norm genau diesen Nachweis?
  • Welches Risiko soll beherrscht werden?
  • Welches Ziel wird verfolgt?
  • Welche Lösung passt am besten zum Unternehmen?

Das Rad wird nicht neu erfunden. Die Anforderungen werden so interpretiert und umgesetzt, dass sie sich sinnvoll in den betrieblichen Alltag integrieren. Prozesse sollen fließen statt behindert zu werden. Verantwortlichkeiten sollen Orientierung geben statt Bürokratie erzeugen. Managementsysteme sollen Entscheidungen unterstützen statt zusätzliche Arbeit verursachen.

Was Sie erwarten können

Sie profitieren von meiner Erfahrung aus mehr als 400 Audits als externer Auditor. Dabei habe ich immer wieder ein bemerkenswertes Muster festgestellt: Die Ursachen vieler Probleme unterscheiden sich weit weniger als ihre Symptome. Die Größe, Struktur oder Kultur eines Unternehmens spielt dabei kaum eine Rolle.

Verstehen, was nötig ist

Normanforderungen sicher und praxisnah interpretieren.

Zertifizierungsaudits besser vorbereiten

Schwachstellen beheben, bevor sie im externen Audit sichtbar werden.

Eigene Lösungen entwickeln

Interpretationsspielräume sinnvoll nutzen.

Prioritäten richtig setzen

Wesentliches von Nebensächlichem unterscheiden.

Verborgene Kosten sichtbar machen

Wo Prozesse unnötige Risiken erzeugen oder Ressourcen verloren gehen.

Audits gelassener begegnen

Die Firma lebt durch verstandene Prozesse, nicht überspannter Bürokratie

Sie erhalten keine Lösung von der Stange, die einfach über ihre Prozesse gestülpt wird, in der Hoffnung, damit ein Zertifizierungsaudit überstehen zu können. Stattdessen entwickeln wir ein maßgeschneidertes System, welches Ihr Unternehmen effizient unterstützt. Fehler vermeiden und Risiken minimieren sind der gesunde Nebeneffekt eines erfolgreichen Managementsystems. Auf lange Sicht kann Ihnen das viele Kosten und Mühen sparen.


Nicht jede Frage erfordert externe Unterstützung.

Wenn neue Anforderungen Unsicherheit erzeugen, unterschiedliche Interpretationen zu widersprüchlichen Entscheidungen führen oder wichtige Veränderungen anstehen, kann ein unabhängiger und erfahrener Blick von außen helfen.

Oft genügt bereits ein gemeinsames Gespräch, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, Prioritäten zu klären und den weiteren Weg deutlich klarer werden zu lassen.

Sprechen wir darüber →